Dieser kleine Funken Hoffnung
Therapiegeschichte eines sexuellen Missbrauchs
von Peter Petersen, Jeanne Rosenhag

Dieser kleine Funken Hoffnung
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  • 9783867830065
  • Peter Petersen, Jeanne Rosenhag
  • 13.3 cm x 20.3 cm / 171 gr
  • 128
Sexuelle Gewalt heute – Der verschlungene Pfad der TherapieDie in den einzelnen Stationen der... mehr
"Dieser kleine Funken Hoffnung"
Sexuelle Gewalt heute – Der verschlungene Pfad der TherapieDie in den einzelnen Stationen der geschilderten psychoanalytischen Therapie zur Verarbeitung eines jahrelangen sexuellen Missbrauchs durch den Stiefvater entstandenen Texte von Jeanne Rosenhag bilden den Kern des Buches. An ihnen wird nachvollziehbar, wie durch die Entdeckung des innersten Persönlichkeitskerns eine Überwindung der schrecklichen Erlebnisse möglich ist.Die dem Therapieprozess innewohnende Macht hat eine unglaubliche Verwandlungskraft. Destruktivität wird transformiert. Wenn Transformation von vernichtenden Gewalten der Sinn jeder intensiven Therapie ist, so erscheint damit ebenso ein Auftrag an unsere gegenwärtige Zivilisation: Bändigung von Zerstörungsgewalt ist eine Frage des Überlebens und der Evolution unserer Kultur. Die Autoren geben eine Antwort auf diese existentielle Herausforderung: Durch Intensivierung unserer sinnlichen Welt – zu der die Sprache gehört – und unseres Erlebens mittels der Kunst ist Transformation von Destruktivität möglich.Die zweite Auflage dieses Therapieberichtes wurde erweitert durch einen gewichtigen Anhang (aus der Feder von Peter Petersen). In diesem Teil ist die intensivierte Wahrnehmungsweise Jeannes sowie das therapeutische Medium, die verdichtete Sprache, reflektiert. Diese Sprache ist ein Kleinod der Therapiegeschichte: Heilkraft der Sprache wirkte nicht nur auf die Patientin Jeanne selbst, diese Kraft war ebenso spürbar in vielen Vorträgen und Seminaren: Für die Teilnehmer wurde das Grauen, die Qual, die Erniedrigung in eine höhere Sphäre des Erträglichen verwandelt – so wie wir es von Nelly Sachs’ und Paul Celans Gedichten über den Horror des Holocaust kennen. Das Motto C.F. Meyers „Kunst poetisiert das Reale – jedoch realisiert nicht das Poetische“ lässt sich auch an Jeannes Gedichten ablesen.Diese Texte über sexuelle Gewalt sind zeitlos. Denn lebensvernichtende Destruktivität wird in eine humane Sphäre gehoben. So wurde auch die biographische und historische Chronologie beibehalten; denn der zeitliche Ablauf gehört zur Authentizität dieses Werkes.
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